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Prof. Dr. Andreas Thier
Universität Zürich
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Forum News

Stellenausschreibung des Max-Planck-Instituts für Europäische Rechtsgeschichte

14. Juli 2020

Wissenschaftliche/r Mitarbeiter/in (m/w/d)


Das Max-Planck-Institut für Europäische Rechtsgeschichte in Frankfurt am Main ist ein international führendes Forschungsinstitut im Bereich der juristischen Grundlagenforschung. Seine beiden Abteilungen mit über 60 Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern, seine weltweit herausragende Spezialbibliothek sowie seine zahlreichen internationalen und nationalen Kooperationen machen es zu einem Knotenpunkt des globalen Wissenschaftsaustauschs derjenigen, die sich für die Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft rechtlicher Ordnungen interessieren.


In der Abteilung für Europäische und vergleichende Rechtsgeschichte suchen wir zum 01.10.2020 oder zum nächstmöglichen späteren Zeitpunkt

eine/n wissenschaftliche/n Mitarbeiter/in (m/w/d)

für das Forschungsfeld Rechtstransfer in der Welt des common law unter der Leitung von Professor Stefan Vogenauer.

Ihre Aufgaben
Sie entwickeln, koordinieren und bearbeiten ein eigenständiges Teilprojekt im Rahmen des Forschungsfelds. Erforscht werden soll die Entwicklung von Regeln, Prinzipien, Lehren und Institutionen des englischen Rechts außerhalb Englands, etwa in ausgewählten Rechtsordnungen des britischen Empire.

Sie publizieren Ihre Forschungsergebnisse und arbeiten unter Anleitung von Professor Vogenauer aktiv an den Forschungsaufgaben des Instituts mit.

Ihr Profil
Vorausgesetzt werden ein mit weit überdurchschnittlichem Erfolg abgeschlossenes Hochschulstudium der Rechts-, Geistes- oder Sozialwissenschaften und eine herausragende Promotion oder ein gleichwertiges Publikationsportfolio in einem entsprechenden Fach. Sie beherrschen die englische Sprache fließend in Wort und Schrift und sind bereit, gegebenenfalls die deutsche Sprache zu erlernen.

Ihr Lebenslauf lässt die Fähigkeit erkennen, Forschung auf höchstem internationalen Niveau zu betreiben. Sie arbeiten interdisziplinär, selbständig und effizient und zeichnen sich durch hohe Kommunikations- und Teamfähigkeit aus.

Unser Angebot
Wir bieten eine anspruchsvolle und vielseitige Tätigkeit in einem internationalen Forschungsumfeld mit hervorragender Infrastruktur und gutem Arbeitsklima. Weitreichende Möglichkeiten zur persönlichen und fachlichen Weiterbildung werden geboten. Unterstützung für Forschungsaufenthalte und Konferenzbesuche im In- und Ausland kann gewährt werden. Es besteht keine Lehrverpflichtung; wenn gewünscht, wird Teilnahme an der Lehre unterstützt.

Das Entgelt und die Sozialleistungen richten sich nach dem Tarifvertrag des öffentlichen Dienstes (TVöD Bund). Je nach Qualifikation und Erfahrung beläuft sich das jährliche Bruttogehalt bei einer Vollzeitstelle (39 Stunden/Woche) auf 51.100 Euro (E13 Stufe 1) bis 74.300 Euro (E13 Stufe 6). Präsenz vor Ort ist verpflichtend. Bewerbungen für Teilzeitstellen sind möglich. Die Stelle ist vorerst auf drei Jahre befristet und kann bei positiver Evaluierung nach den Vorgaben des Wissenschaftszeitvertragsgesetzes weiter befristet werden.

Das Institut befindet sich auf dem Campus Westend, einem der schönsten Hochschulgelände Europas im Herzen der kosmopolitischen und pulsierenden Finanz-, Bank- und Rechtsberatungsmetropole Frankfurt.

Wir gehören zur Max-Planck-Gesellschaft, einer der führenden Forschungseinrichtungen Deutschlands. Seit ihrer Gründung 1948 finden sich alleine 18 Nobelpreisträgerinnen und Nobelpreisträger in ihren Reihen. Damit übertrifft sie viele der weltweit angesehensten Forschungsinstitutionen. Die derzeit 86 Max-Planck-Institute und Einrichtungen in Deutschland und im Ausland betreiben Grundlagenforschung in den Natur-, Bio-, Geistes- und Sozialwissenschaften. Sie widmen sich vor allem solchen Forschungsfeldern, die besonders innovativ und ressourcenintensiv sind.

Das Institut ist ferner Mitglied von Max Planck Law, dem Netzwerk der elf rechtswissenschaftlichen Max-Planck-Institute, deren erstes 1924 in Berlin gegründet wurde. Heute deckt Max Planck Law an neun verschiedenen Standorten in Deutschland und Luxemburg von der Anthropologie des Rechts bis zum Zivilrecht fast alle Teildisziplinen der Rechtswissenschaften ab.

Die Max-Planck-Gesellschaft hat sich zum Ziel gesetzt, mehr schwerbehinderte Menschen zu beschäftigen. Bewerbungen Schwerbehinderter sind ausdrücklich erwünscht.

Ferner will die Max-Planck-Gesellschaft den Anteil an Frauen in den Bereichen erhöhen, in denen sie unterrepräsentiert sind. Frauen werden deshalb ausdrücklich aufgefordert, sich zu bewerben.

Die Max-Planck-Gesellschaft strebt nach Geschlechtergerechtigkeit und Vielfalt. Wir begrüßen Bewerbungen jedes Hintergrunds.

Bewerbungsverfahren

Die Bewerbung soll in englischer oder deutscher Sprache verfasst sein und folgende Dokumente enthalten:

1. Motivationsschreiben:

  • Anschreiben mit Nennung Ihres Forschungsvorhabens und Erklärung, inwiefern Ihr Profil den Auswahlkriterien entspricht;
  • Namen und Anschriften (postalisch und elektronisch) von drei Wissenschaftlerinnen oder Wissenschaftlern, die sich bereit erklärt haben, Ihnen ein Gutachten auszustellen.
2. Lebenslauf:
  • ausführlicher Lebenslauf;
  •  Publikationsverzeichnis.
3. Weitere Dokumente:
  • Forschungsvorhaben (bis zu zehn Seiten);
  • Zeugnisse von schulischen und universitären Abschlüssen sowie beruflichen Tätigkeiten;
  • zwei Ihrer Publikationen im Umfang von jeweils ca. 20 Druckseiten (Zeitschriftenaufsätze, Buchkapitel, etc.).

Ihre Bewerbung reichen Sie bitte bis zum 31.08.2020 online über den folgenden Link ein: https://www.rg.mpg.de/stellenangebote.